Zum besseren Verständnis, hier die Vorgeschichte (PDF) meiner Tochter

(wurde 2011/2012 von mir verfasst) 

 

 

Ein wahrer Fall:

 

Am 2. Juni letzten Jahres (2011), „Vatertag“, überkam mich ein sogenannter „Ausmistewahn“. Die sich inzwischen seit über einem Jahr stapelnden Kartons mit den Sachen meiner Tochter brauchten eine Aufräumaktion und ich musste auch mal wieder etwas Platz schaffen, um an die dahinter stehenden Regale zu gelangen. Schon früh fing ich an, die Kartons auszumisten. Unmengen an Stofftierchen, Papier, Stiften, Zeitschriften, Rätselheften und Kladden, ebenso wie Poesiealben und andere kleine Bücher wollten sortiert werden. Dabei fiel mir auch ein „Tagebuch“ in die Hände. Da ich allerdings nicht beabsichtigte, darin zu lesen, wollte ich es auf den Tisch legen und es glitt mir fast aus der Hand. Ich bekam es grad noch so zu fassen und wahrscheinlich an genau der richtigen Stelle.

Nur ein kurzer Blick und ich kam dann nicht drum herum, den ganzen Text zu lesen. Was dort geschrieben stand ließ mir fast den Atem stocken. Eine unbändige Wut kam in mir hoch!  Ich guckte auf das Datum, 20.04.2002. Also etwa eineinhalb Jahre vor Ihrer Tumor-OP. Damals war sie nicht ganz 14! Durch den Text aufmerksam geworden, las ich weiter. Einer der nächsten Einträge war der 11. September 2002.

Ich war völlig fassungslos, denn was da geschrieben stand, wünsche ich keinem Kind zu erleben und keiner Mutter, die so etwas lesen muss!

Nur Auszugsweise (vom Original abgeschrieben):

…wovor ich Angst habe wenn ich hier bin ist, dass mein Onkel mich wieder betatscht! Meine Tante weiß nichts davon… 20.04.2002

 

… er hat mir wieder mit seinen Fingern in meiner Scheide rumgefummelt. Ich habe ihm gesagt, dass ich das nicht will, aber er hat es trotzdem gemacht. Er meinte mal, wenn ich das nicht will soll ich es sagen, aber auch wenn ich es sage macht er es. ….  Was er macht finde ich einfach ekel erregend und abstoßend…

Warum ich ?????   …mein erstes Mal sollte eigentlich wunderschön werden, aber ich habe Angst davor dass er genauso ist wie mein Onkel…11. September 2002

 

Meine Tochter hatte Angst, es mir zu erzählen, obwohl sie keine hätte haben müssen, schrieb sie selber, trotzdem behielt sie es für sich all die Jahre.

Ich zeigte das sofort meinem Exmann, der war genauso fassungslos. Ich fuhr daraufhin zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Kindesmissbrauch. Am nächsten Tag kam ein Anruf von der Betreuerin meiner Tochter, der ich auch auf den AB gesprochen hatte, dass ich etwas im Tagebuch las und Anzeige gegen den Onkel meiner Tochter erstattete. Auch sie war sprach- und fassungslos, denn der Onkel den sie beschrieb, war ihr Patenonkel !!!

Noch am selben Tag rief mich die ermittelnde Beamtin zurück.

Ein paar Tage später wurde meine Tochter, die zu der Zeit wieder im Krankenhaus lag, von ihr im Beisein der Betreuerin und mir danach befragt. Die Reaktion war eindeutig! Sie brach fast zusammen und weinte fürchterlich, es dauerte ewig, bis sie sich einigermaßen beruhigte.

Also stimmte es und war keine Mädchenspinnerei.

„Ich wollte das alles einfach vergessen“, sagte sie, „aber jetzt kommt alles wieder hoch.“

Ich war nur froh, dass sich ihr Zustand nach dem Gespräch mit der Beamtin nicht wieder verschlechterte, da Aufregung und Stress meist sofort ihre Körpertemperatur abfallen lassen und es dann zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen kann.

Inzwischen hat sich meine Tochter wieder gefangen und verdrängt das ganze völlig aus ihrem Kopf.

Die Untersuchungen laufen dennoch weiter.

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 Meines Erachtens kann man auch davon ausgehen, dass dieses nicht „einmalig“ war, zudem diese beiden Einträge das schon bestätigen. Wer genau gelesen hat, dem ist das Wort „wieder“ aufgefallen. Ich frage mich jetzt natürlich, wie oft hat der das mit meiner Tochter gemacht, wann hat das angefangen und hat er das auch gemacht, als sie die 6 Monate dort lebte ??? --

Ein paar Tage später fuhren die ermittelnde Beamtin und ein Kollege zu dem Onkel nach Hause. Die Tante öffnete und sagte, er sei im Urlaub und nächste Woche wieder da. Auch beim zweiten Besuch war der Onkel nicht anwesend. Nächste Woche hätte er Frühschicht und sei dann nachmittags wieder zu hause.

Ich fragte am Ende der Woche noch einmal bei der Beamtin nach. Sie wird mit ihrem Kollegen dann in der Frühschichtwoche nachmittags noch einmal einen  Besuch abstatten.

Ich fragte natürlich, was sie meint, was dabei raus kommen wird. Die Antwort lässt mich nun allerdings noch mehr am Rechtssystem unseres Staates zweifeln:

Ob eine Haftstrafe dabei raus kommt, kann sie nicht sagen, es ist ja auch schon lange her, man muss eben abwarten…

Klasse – dachte ich mir. Ich muss allerdings sagen, sie ist sehr nett und kann natürlich nicht hellsehen und ich bin ja froh drüber, überhaupt Auskunft zu bekommen.

Ich fragte immer mal wieder nach, wie weit der “Fall“ denn fortgeschritten sei und bekam die Auskunft, dass er keine Aussage gemacht hat und sich einen Anwalt genommen habe.

Ein paar Wochen später wieder ein Anruf meinerseits bei der Polizei, da es mich ja interessierte, was es zwischenzeitlich Neues gab.

Auskunft: Er streitet den Missbrauch ab.

-- Diese Mistmade nutzt, nicht nur meiner Meinung nach, die jetzige Situation der Behinderung meiner Tochter aus und stellt das  alles als Spinnerei Ihrerseits hin, da auch er weiß, dass sie sich nur schlecht an Einzelheiten erinnern kann. --

Nicht einmal jetzt hat er den Arsch in der Hose, seinen Missbrauch an meiner Tochter zuzugeben, trotzdem es von Ihr selbst, damals noch nicht erkrankt, in ihrem Tagebuch beschrieben war.

Und er weiß ja nun auch, wer die Anzeige gegen ihn gemacht hat…

SOLL ER AUCH WISSEN!!!

Ich habe keine Skrupel davor, jemanden anzuzeigen, der Kinder missbraucht !!!

 

(Wenn der Missbrauch meiner Tochter erst einmal in dem kleinen ach so beschaulichen und erzkatholischen Kaff die Runde macht - und ich hoffe, dass es schnell geht-, werden er und der Rest dieser verlogenen Sippe hoffentlich dort die Hölle auf Erden haben. Das allein wäre schon eine kleine Befriedigung, obwohl meiner Tochter damit auch nicht geholfen ist und der Missbrauch dadurch nicht ungeschehen gemacht werden kann…  )

 

Hier ist das Schreiben der Rechtsanwältin zum nachlesen, damit dann alles weitere besser verständlich ist:  das Schreiben zum Ermittlungsverfahren (als PDF)

 

pfre

 

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